Osterfeste in anderen Kulturen

Unsere Kaffeebohnen stammen aus den verschiedensten Orten der Welt. Heute wollen wir euch ein paar Traditionen vorstellen, bevorzugt aus dem afrikanischen Äthiopien und der heißgeliebten Semana Santa in Mexiko. Wie feiert man am anderen Ende der Welt das Osterfest?

Ostern/ Fasika in Äthiopien:

Die Äthiopier sind sehr religiöse Menschen, die meisten sind dem Christentum bekannt, aber auch viele sind beim Judentum zu Hause. Somit ist dort das Osterfest eine Art der Erlösung, denn das Fest beendet offiziell die Fastenzeit. Diese wird 55 Tage lang sehr streng gehandhabt und natürlich das Ende umso fröhlicher gefeiert. Familien kommen zusammen und versammeln sich gemeinsam in der Kirche, um die Ostermesse zu feiern. Diese sind geschmückt, besonders mit Kerzen, um eine reizvolle Atmosphäre zu schaffen. Der Ostersonntag ist hier der wichtigste Tag des äthiopischen Osterfestes. Besonders ist hier auch, dass es üppige Geschenke gibt, wie an Weihnachten. Für die Söhne gibt es eine ganz besondere Tradition: Sie schenken den Eltern ein lebendes Lamm, welches nach Ostern geschlachtet wird. Das Festmahl wird ausgiebig zelebriert. Ebenfalls die Kinder gehen einer Tradition nach: Diese gehen wie an Halloween von Haus zu Haus, jedoch fragen sie nicht nach Süßigkeiten, sondern verteilen frisches Gras, welches auf dem Boden verstreut wird. Der frische Geruch soll der Auferstehung Christi nachempfunden sein und für das Leben stehen. Das Wichtigste an diesem Fest ist, dass niemand alleine ist. Es wird stets darauf geachtet, dass jeder Gläubige eine Einladung zum Essen erhält. Außerdem verschickt man üblicherweise Briefe und Glückwunschkarten. Wir finden, das ist eine sehr schöne Tradition!

Ostern/ Semana Santa in Mexiko:

In Mexiko wird Ostern traditionell katholisch nach spanischen Bräuchen gefeiert. Das Fest geht hier zwei Wochen: die berühmte ‚Semana Santa‘ geht von Palmsonntag bis Ostersonntag und die sogenannte ‚Pascua‘ von Ostersonntag bis zum Sonntag darauf, dem Weißen Sonntag. Viele Geschäfte, Büros und Arztpraxen bleiben zu dieser Zeit fast komplett geschlossen. Im gesamten Land wird bunt und wild gefeiert. Mit Tanz, Musik und riesigen Passionsspielen wird hier der Leidensweg und die Auferstehung Christi dargestellt. Auch die Kinder haben zu der Zeit ihren Spaß, denn diese dürfen traditionell Piñiatas mit Süßigkeiten zerschlagen, mit verbundenen Augen und einem Schläger. Am Gründonnerstag ist es in Mexiko üblich, sieben Kirchen zu besuchen, genau wie in Äthiopien werden diese mit Kerzen geschmückt. Bekannt ist der Bezirk Iztapalapa in Mexiko-Stadt, wo auf dem Berg "Cerro de la Estrella" die Kreuzigungsszene nachgestellt wird. Die Veranstaltung soll bis zu zwei Millionen Besucher zählen! Ostern hat hier den Charakter eines Volksfestes, überall sind die Straßen und Gassen mit Girlanden und buntem Papier geschmückt und Musik wird abgespielt. Die Menschen tanzen viel und tragen bunte Hüte. Das letzte Ritual an Karfreitag ist, Judenpuppen zu verbrennen oder sogar mit Feuerwerkskörpern zu sprengen. An Ostersonntag gibt es ein großes Familienfest, bei dem gegessen, getanzt und gesungen wird. Traditionell wird hier der berühmte Brotpudding gegessen, ‚Capirotada‘ genannt, ein Dessert mit Rosinen zum Ende der Fastenzeit. Der Osterhase fehlt hier vergebens! Jedoch trotzdem schöne Traditionen. Welche findet ihr besser, Äthiopien oder Mexiko? Oder ist doch Deutschland einfach am besten?

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