Macht entkoffeinierter Kaffee wach?

Diese Frage haben sich schon viele gestellt, die mit dem Gedanken spielen entkoffeinierten Kaffee zu trinken. Wir von roaststar sind dieser Frage nachgegangen.

Entkoffeinierter Kaffee = Kein Koffein?

Viele denken, dass entkoffeinierter Kaffee überhaupt kein Koffein mehr enthält. Das ist nur zum Teil richtig. Bei dem Herstellungsprozess wird zwar Koffein entzogen, doch ein Rest bleibt immer bestehen, da es nicht möglich ist das Koffein komplett aus der Bohne heraus zu filtern. In der EU ist es daher erlaubt Kaffee mit einem Gehalt von bis zu 0,1% Koffein als entkoffeinierten Kaffee zu deklarieren. Bei wenigen Tassen entkoffeinierten Kaffee pro Tag fällt das zwar kaum ins Gewicht. Wer aber mehr trinkt, kann durchaus ein Muntermacher-Effekt feststellen. Zehn Tassen mit entkoffeiniertem Kaffee enthalten etwa so viel Koffein wie eine Tasse mit normalem Kaffee.

Entkoffeinierter Kaffee mit Placebo Effekt

Durch jahrelangen Kaffee-Konsum hat unser Körper gelernt den Geruch und Geschmack des Kaffees mit seiner aufputschenden Wirkung zu verbinden. Diese Konditionierung nennt man Placebo-Effekt. Im Gehirn werden dann auch bei dem Genuss des entkoffeinierten Kaffees die gleichen Botenstoffe ausgeschüttet wie bei Kaffee mit Koffein und wir können den gleichen Muntermacher-Effekt feststellen.

Entkoffeinierter Kaffee kann also bei manchen Menschen genauso wachmachend wirken, wie ganz normaler Kaffee.

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