Kaffee-Genuss in der Schwangerschaft

Für viele Menschen gehört eine frisch aufgebrühte Tasse Kaffee zu einem guten Start in den Tag einfach dazu. Auch in der Schwangerschaft möchten die meisten Frauen nicht darauf verzichten. Wir erklären worauf man bei Kaffeekonsum während der Schwangerschaft achten sollte.

Wieviel Kaffee ist während der Schwangerschaft erlaubt?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehlen eine Gesamtmenge von 300 mg Koffein (ca. zwei bis drei Tassen Kaffee) pro Tag nicht zu überschreiten.

Das Koffein gelangt durch den Blutkreislauf der Mutter in die Plazenta und wird dann vom Fötus aufgenommen. Demnach nimmt der Fötus genauso viel Koffein auf, wie die werdende Mutter konsumiert. Allerdings kann es das Koffein, wegen des fehlenden Enzyms, noch nicht abbauen. Studien zeigen, dass eine höhere Koffeinzufuhr das Risiko einer Fehlgeburt ansteigen lässt und zu einem niedrigeren Geburtsgewicht des Kindes führen kann.

Um die empfohlene Tagesmenge an Koffein nicht zu überschreiten sollten Schwangere jedoch nicht nur den Kaffeekonsum, sondern die gesamte Koffeinzufuhr unter die Lupe nehmen. Viele Lebensmittel und Getränke enthalten Koffein, obwohl man es dort zunächst nicht vermutet hätte.

Durchschnittlicher Koffeingehalt in Getränken und Lebensmitteln:

Koffeinhaltiges Produkt

Koffeingehalt in mg
je 100 ml / 100g

Espresso 110
Filterkaffee 80
Halbbitterschokolade 80
Schwarzer Tee 35
Energy Drink 32
Kakao 11
Entkoffeinierter Kaffee < 5

Bei den Angaben handelt es sich um Durchschnittswerte, da gerade bei Produkten mit Zutaten aus natürlichem Ursprung, der Koffeingehalt von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird. Lediglich bei Energy-Drinks lässt sich der Gehalt sehr genau bestimmen, da hier der Koffein künstlich hinzugefügt wird.

Es muss nicht immer Kaffee sein

Viele Frauen vermissen in der Schwangerschaft nicht den Geschmack des Kaffees, sondern lediglich seine wachmachende Wirkung. Dafür gibt es gute Alternativen.

  • Pfefferminztee: Selbst aufgebrüht mit frischer Minze entfaltet der Tee eine vitalisierende Wirkung.
  • Vollkorn: Vollkornprodukte sind sehr gute Energielieferanten.
  • Frische Luft: Ein Spaziergang an der frischen Luft kann wahre Wunder bewirken.

Für Frauen, die auf den Kaffeegenuss nicht verzichten möchten, ist entkoffeinierter Kaffee eine sehr gute Möglichkeit.

Auf die richtige Entkoffeinierung kommt es an

Was viele nicht wissen: Auf die richtige Methode kommt es an! Es gibt mehre Verfahren zur Entkoffeinierung von Kaffee. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen folgenden zwei Verfahren:

  • Herkömmliches Verfahren: Chemische Extraktion mittels Lösungsmittel
  • Alternatives Verfahren: z.B. CO2 Verfahren, mittels Kohlenstoffdioxid

Das chemische Verfahren wird am häufigsten angewendet, da die Entkoffeinierung mit diesem Verfahren vergleichsweise preiswert ist. Dabei wird das Koffein durch mehrere Waschungen mittels chemischer Lösungsmittel aus dem Rohkaffee entzogen. Leider werden dabei auch die Aromastoffe aus dem Kaffee gelöst. Da das Lösungsmittel Dichlormethan im Verdacht steht krebserregend zu sein, ist dieses Verfahren sehr umstritten.

Kohlenstoffdioxid-Verfahren: Die Kaffeebohnen werden mit Wasserdampf vorbehandelt und anschließend mit überkritischem CO2 gespült. Aus Wasser und CO2 bildet sich Kohlensäure, welche das Koffein aus der Bohne löst. Bei der anschließenden Trocknung verdampft das CO2 rückstandlos. Dieses aufwändige Verfahren gilt als besonders schonend und ist gesundheitlich unbedenklich.

Roaststar Kaffee – Genuss auch in der Schwangerschaft

Roaststar hat es sich zum Ziel gemacht den besten entkoffeinierten Kaffee zu schaffen. Daher gibt es bei uns nur Kaffees, welche mit dem CO2-Verfahren entkoffeiniert wurden. Mit Hilfe der traditionellen Röstung entstehen schließlich hocharomatische Kaffees. Überzeuge dich selbst!

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