Das macht einen guten entkoffeinierten Kaffee aus

Auch wenn die Entkoffeinierung  ein wichtiger Prozess ist, so ist es in Sachen Kaffeequalität nur ein kleiner Bestandteil.  Für guten entkoffeinierten Kaffee gelten die gleichen Qualitätsmerkmale wie auch für normalen Kaffee: Die besten Bohnen und die schonende Röstung sind entscheidend für den Geschmack. Mit der richtigen Zubereitung ist der Kaffeegenuss schließlich perfekt. 

Guter entkoffeinierter Kaffee: Die besten Bohnen

Bei den Bohnen wird unterschieden zwischen Arabica und Robusta. Arabica Bohnen gelten dabei als qualitativ hochwertiger. Der Anbau der Arabica Bohnen ist langwieriger und anspruchsvoller als bei Robusta Bohnen. Zudem ist der Säure- und Koffeingehalt geringer, so wird der Kaffee verträglicher und magenfreundlicher. Zudem ist die Anbauhöhe ein Qualitätsmerkmal. Desto höher ein Kaffee angebaut wird umso hochwertiger ist dieser. Die Bezeichnung „Hochlandkaffee“ dürfen nur Kaffees tragen, welche in einer Höhe von mindestens 800 Meter angebaut wurden. Das kühlere Klima im Gebirge lässt die Kaffeekirschen langsamer reifen und so haben sie genug Zeit das volle Aroma zu entfalten.

Guter entkoffeinierter Kaffee: Niedrige Bruchrate der Bohnen

In jeder Packung können zerbrochene Bohnen vorkommen. Wenige zerbrochene Bohnen sagen noch nichts über die Qualität aus. Es kann durchausvorkommen, dass diese beim Transport brechen. Anders sieht es aus, wenn der Bruch von Anfang da ist. Gerade günstiger Kaffee, der maschinell geerntet wird, bricht dabei oft. Dieser wird günstig eingekauft und dann gemahlen verkauft. Dabei ist die Kaffeequalität für den Kunden ungewiss. Je günstiger gemahlener Kaffee verkauft wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein minderwertiges Produkt handelt.

Guter entkoffeinierter Kaffee: Die traditionelle Röstung

Neben dem Anbau und Transport spielt auch die Weiterverarbeitung eine große Rolle bei der Qualität des Kaffees. Qualitativ hochwertiger Kaffee wird mit dem traditionellen Trommelröstverfahren geröstet.Dabei besteht ein signifikanter unterscheid zu der industriellen Röstung. Bei der traditionellen Röstung wird bei geringerer Temperatur länger geröstet. So können sich die Aromen voll entfalten und die Säuren werden abgebaut. Als weitere Folge entstehen bei der traditionellen Röstung weniger Bitterstoffe. Das macht den Kaffee verträglicher und magenfreundlicher. Bei der industriellen Röstung werden die Bohnen bei bis zu 600°C für wenige Minuten erhitzt. Das führt dazu, dass sie von außen verbrennen, innen aber noch roh sind. So bleiben auch die Säuren in der Bohne, das führt zu dem bekannten bitter-saurem Geschmack. 

Guter entkoffeinierter Kaffee: Röstfrische Bohnen richtig verpacken

Erst nach der Röstung beginnt der Kaffee zu altern. Deshalb ist auch der Zeitpunkt der Röstung ausschlaggebend für das Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach der Röstung braucht der Kaffee etwa drei Wochen um seine Aromen vollständig zu entfalten. Dann setzt der Abbau ein. Nach der Röstung sollte der Kaffee innerhalb von drei Monaten aufgebraucht werden. Die richtige Verpackung und Lagerung tragen dazu bei, dass der Kaffeegeschmack möglichst lange erhalten bleibt. Beim Kauf sollte man auf das sogenannte Aromaventil achten. Dies ist ein kleines Ventil auf der Rückseite, welches das CO2, das nach der Röstung entsteht, entweichen lässt. 

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